Dialog als Haltung

Dialogische Führung – Dialogische Kommunikation.
Gewinnbringendes Denken und Handeln durch eine Dialogische Haltung im Umgang mit sich und anderen.
Die Bedingungen für Führung ändern sich momentan radikal.
Als Führungskraft müssen Sie mit Unsicherheit umgehen und Widersprüche aushalten.
Sie und Ihr Team sind gefordert, agil und innovativ zu werden. Wie schaffen Sie eine Kultur, in der die dafür notwendigen Kompetenzen ausgebaut werden: Kreativität, Veränderungsbereitschaft, mentale Flexibilität, Fähigkeit zur Kooperation?
Das Training bietet eine intensive Einführung in die „Dialogische Führung“, liefert dialogische Werkzeuge und macht Dialog in Organisationen erfahrbar.
Wir befasse uns mit den Themen:

  • Führung in Komplexität und Unsicherheit
  • Grenzen traditioneller Führungsmodelle.
  • Warum systemische Stabilität zum Risiko wird.
  • Kultivierte Unsicherheit versus Struktur, Strategie, Führung und Kultur.
  • Das dialogische Prinzip

… eine Führungskultur, in der Mitarbeiter aus eigener Einsicht und in eigener Verantwortung handeln.

Das dialogische Prinzip und der Dialog nach Martin Buber, David Bohm

Dialogisch führen: ein erweiterter Handlungsrahmen jenseits organisationaler Rollen.
Achtsamkeit als Grundlage des dialogischen Prinzips.

Grundannahmen und 10 Kernkompetenzen dialogischer Kommunikation

Das Framework des dialogischen Führens

Kontakt: eine dialogische Haltung einnehmen und jenseits der Rolle führen.
Wie Realitäten entstehen – durch unterschiedliche Interpretationen von Wahrnehmung.
Dialog als angewandte Achtsamkeit in (großen) Gruppen.
Den dialogischen Raum öffnen und neue Potenziale schöpfen.
Wirklichkeit erforschen

Transparenz: die Wirklichkeit in Organisation und Kultur erforschen.
Warum Wissen nicht mehr Macht bedeutet – vom Dreieck zum Kreis.
Die Organisation mit dem 5-Phasen-Gestaltmodell untersuchen.
Transparenz als Grundlage von Autonomie und Vertrauen.
Das Neue im Dialog schaffen
Dialog: gemeinsam denken und die Zukunft gestalten.

 

Dialog-Prozesse in Organisationen:

Zuhören, Suspendieren, Respektieren und Artikulieren.
Dialog ist vernetzte Kommunikation und aktiviert Ressourcen jenseits der organisationalen Rolle.
Systemische Konflikte lösen, Kreativität wecken, agil werden.
Dialogische Organisationsentwicklung
Entschluss: Wirkung und Veränderung in der Organisation erzeugen.
Trennung von Dialog und Entschluss stärkt die Selbststeuerung von Mitarbeitern.
Dialogische Mittel der Organisationsentwicklung: Methodenkoffer für Ideenfindung, Problemlösung, Innovation, Kreation, Entscheidung, Umsetzung (Open Space, Liberating Structures etc.).

 

Die dialogische Führungskraft
Funktion von Führung in Komplexität und Unsicherheit: Prozessbegleiter statt Entscheider oder Experte.
Die dialogische Führungskraft ermächtigt und gestaltet Unternehmenskultur.
Bewusste Gestaltung einer ergänzenden Führungspersonal
Hilfestellung auf dem Weg zu einer dialogischen Kultur.
Was sie mitnehmen …
• Sie kennen den Ansatz dialogischer Führung und schaffen eine Kultur für mehr Kreativität, Eigenverantwortung und Agilität.
• Sie befähigen Ihre Mitarbeiter dazu, die eigene Arbeit mit Blick auf das Ganze selbst gestalten zu können, unabhängig von Position und Rolle im Unternehmen.
• Sie schaffen eine innovative und zukunftsorientierte Unternehmenskultur, in der Ihre Mitarbeiter zum Gelingen des Ganzen beitragen.
• Sie stärken die Selbststeuerung, Selbstbestimmung und Verantwortung Ihrer Mitarbeiter.
• Sie reflektieren Ihre Führung und stärken Ihr Selbstverständnis als Führungskraft.

 

 

 

Dialog ist mehr als eine Kommunikationsmethode.
dialog ist eine Haltung basierend auf Respekt, Achtung, Wertschätzung und immer auf Augenhöhe.
Im dialog geht es um das Verstehen, weniger um das Behaupten. Im dialog mit den anderen lernen wir Neues – und entdecken beim miteinander sprechen Lösungen, an die wir vorher noch nicht gedacht haben.   Der dialog geht tiefer als unsere gelernte Kommunikation und lässt uns kreativ denken. Er hilft uns in Beruf und im Unternehmen, im Privaten wie auch im öffentlichen und politischen Raum.    Lernen Sie in meinen Seminaren, Coachings und Beratungen wirklich dialogisch zu kommunizieren – auf Basis des Dialogkonzeptes des Quantenphysikers und Philosophen  David Bohm und des Theologen Martin Buber.   Dialogische Gesprächsführung ist die Zukunft der Kommunikationskultur in einer komplexer werdenden Welt!

Meine Vision
Führung neu denken – Führen im Dialog

Als Professional Business Coach, biete ich Ihnen Seminare, Workshops und Trainings zu folgenden Themenbereichen an:Agile Führung – Dialogische Führung
Argumentations- und Überzeugungstechniken – Von der Diskussion zum Dialog
Dialogische Teammoderation – Dialogkompetenz
Potenzialentfaltung im Dialog mit einem Coach entwickeln
Persönlichkeitsentwicklung geht nur im Prozess – Metoringprogramm
„Spreche – damit ich Dich sehe.“
– Sokrates

Bei dem Sokratischen Dialog  geht es um Erkenntnisgewinnung durch gemeinsames Denken, Befragen und Sprechen. Bei der Gestaltung eines DENKRAUMES werde neue Ideen entwickelt, anstatt weiterhin nur schon Gedachtes ausgetauscht.

Häufig findet man die Platon zugeschriebene Aussage „Ich weiss, dass ich nichts weiss“.  Diese geläufige Übersetzung von oîda ouk eidōs trifft nicht den Sinn der Aussage. Wörtlich übersetzt heißt der Spruch nämlich „Ich weiß als Nicht-Wissender“ bzw. „Ich weiß, dass ich nicht weiß“. Das ergänzende „-s“ an „nicht“ ist ein Übersetzungsfehler.  Mit seiner Aussage behauptet Sokrates also nicht, dass er nichts wisse. Vielmehr hinterfragt er das, was man zu wissen meint. Mittels des Sokratischen Dialogs begleite ich Sie dabei, neue Sichtweisen und Erkenntnisse zu Ihren eigenen Themen zu denken und selbständig auf eigene Lösungen zu kommen

„Am Du werde ich erst zum Ich.“
– Martin Buber

DIALOG FÄHIGKEIT – Die Fähigkeit Gespräche auf Augenhöhe zu führen und andere Perspektiven kennenlernen. Hierzu bedarf es einer besonderen Haltung und dem Anwenden von Dialog Kompetenzen:

1. Eine lernende Haltung einnehmen
„Anfängergeist“ verkörpern, Interesse an neuen Sichtweisen zeigen, eigenen tradierte Denk- und Verhaltensweisen infrage stellen.

2. Radikalen Respekt zeigen.
Den anderen in seinem „Sosein“ akzeptieren Versuchen, den Gesprächspartner aus seiner Perspektive zu sehen.

3. Von Herzen sprechen.
Von dem sprechen, was mir wirklich wichtig ist, nicht nur „aus dem Kopf“ heraus, Verzichten auf Belehrungen, langwierige theoretische Ergüsse, intellektuelle Spielereien

4. Generativ zuhören (lat. Erzeugen.)
Aktiv und empathisch zuhören, so dass die oder der Sprechende sich dabei selbst entdecken kann, der Zuhörende sich beim Einordnen des gehörten beobachten kann.

5. Annahmen und Bewertungen „suspendieren“, in der Schwebe halten.
Sich die eigenen Annahmen und Bewertungen bewusst machen und von Beobachtungen unterscheiden. Diese Annahmen und Bewertungen zurückhalten, also auf ihnen zunächst keine Reaktion gründen.

6. Erkunden.
Aufrichtige, unschuldige – nicht rhetorische Fragen stellen, in einer Haltung von Neugierde, Achtsamkeit und Bescheidenheit. Das Bedürfnis entwickeln, wirklich verstehen zu wollen.

7. Produktiv plädieren.
Die persönliche Sichtweise des Themas darlegen und die Beweggründe dieser Sichtweise, einschließlich der eigenen Unsicherheiten. Die Herkunft eigener Bewertungen deutlich machen, die anderen dadurch am Dialogprozess beteiligen (anstatt sich mit einem Denkprodukt zu konfrontieren)

8. Offenheit
Die eigenen Beweggründe transparent machen und auf die Beweggründe des anderen ohne Vorurteile und Kritik eingehen. Sich von den eigenen Überzeugungen lösen.

9. Verlangsamung zulassen.
Die „innere“ Verlangsamung zulassen, die sich durch das Erlernen und Beherzigen der anderen Kernfähigkeiten von selbst einstellt. Die „äußere“ Verlangsamung durch langsames Sprechen oder Instrumente wie Redestein oder Klangschale.

10. Die BeobachterIn beobachten.
Den Beobachter in uns, die Instanz, die alles durch die konventionelle Brille sieht, beobachten. Sich bewusst machen, durch welche Gefühle und Vorannahmen unsere Haltung zum Gegenüber ausgelöst wird.

Quelle: Hartkemeyer, Johannes und Martina (2005): Die Kunst des Dialogs. Klett- Cotta, Stuttgart, S. 50-52